SPD-Fraktion in der ZOV-Verbandsversammlung

Die Reaktivierung der Lumdatalbahn ist ein Meilenstein für die Region und ihre Bewohner

Bei einem gemeinsamen Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des Vereins Lumdatalbahn e.V. tauschten sich die Mitglieder des Arbeitskreises Verkehr der SPD-Fraktion im Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) kürzlich vor Ort über den aktuellen Sachstand zur Reaktivierung der Lumdatalbahn aus. Arbeitskreisvorsitzender Swen Bastian machte in Staufenberg deutlich, dass die SPD Fraktion im ZOV die von dem Verein voran getriebene Reaktivierung der Bahnlinie zwischen Gießen und Londorf begrüßt und das Projekt politisch positiv begleiten wird.

„Eine Reaktivierung der Lumdatalbahn wird zu einer deutlichen Erhöhung der Standortqualität für die anliegenden Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger führen. Die zu erwartende Verlagerung des Individualverkehrs auf den Öffentlichen Personennahverkehr wird eine Entlastung der Gießener Innenstadt sowie der angrenzenden Straßen bewirken und wäre ein echtes Plus in Sachen Umweltschutz“, ist sich Bastian sicher. Auf die Komfortverbesserung und die mögliche Verkürzung der Reisezeit wies Peter Pilger hin: „Mit dem Bus ist man von Allendorf/Lumda etwa 45-50 Minuten unterwegs, bis man Gießen erreicht. Mit der Bahn könnte dieselbe Strecke mit einer umsteigefreien Verbindung in 26 Minuten zurückgelegt werden“, so der Gießener SPD-Politiker. MEHR „Die Reaktivierung der Lumdatalbahn ist ein Meilenstein für die Region und ihre Bewohner“

19.12.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

Neuordnung der Wahlkreise

SPD-Fraktion fordert: Kein Wahlkreiswechsel für Laubach!

Die SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Gießen spricht sich deutlich gegen den Ausschluss der Stadt Laubach aus dem Wahlkreis 19 – Gießen II und die Verlegung in den Wahlkreis 20 – Vogelsbergkreis aus. Grundsätzlich kritisieren die Sozialdemokraten den ihrer Meinung nach unüberlegten und parteipolitisch motivierten Alleingang der Landesregierung bei der Neuordnung der Wahlkreise.

Dies macht der Fraktionsvorsitzende Horst Nachtigall in einer Pressemitteilung deutlich. Die Hessische Landesregierung beabsichtigt die Verlegung von Laubach im Zuge der Neuordnung der Wahlkreise in Hessen. „Die Stadt Laubach gehört zum Landkreis Gießen und bildet zusammen mit Hungen, Lich und Grünberg den gut miteinander vernetzten Teilraum Ost“, erläutert Nachtigall die Haltung der SPD-Fraktion. Alle Städte und Gemeinden des Landkreises Gießen sind bisher auf die zwei Wahlkreise Gießen I und II aufgeteilt. Vor diesem Hintergrund ist nicht nachvollziehbar, warum die Stadt Laubach nun aus diesem Kreis ausgeschlossen werden soll.

Laubach ist Teil des Landkreises Gießen
Durch den willkürlich erscheinenden Wahlkreiswechsel würden ohne Not gewachsene Kommunikationsstrukturen zwischen den Bürgerin, den politischen Gremien der Stadt und den politischen Vertretern im Kreis und im Bund zerstört. Laubach wäre nach der Verlegung im Wahlkreis 20 die einzige Kommune, die nicht auch zum Landkreis Vogelsberg gehört.
Diese Verlegung geschieht gegen den Willen der Laubacher. Die politischen Gremien vor Ort allen voran der Bürgermeister, haben sich überwiegend gegen den Wahlkreiswechsel ausgesprochen. Eine entsprechende Resolution gegen diese Pläne wurde von der Laubacher Stadtverordnetenversammlung mit großer Mehrheit angenommen.
„Wir sehen natürlich die Notwendigkeit einer Wahlkreisreform“, so Nachtigall weiter. „Alle hessischen Wahlkreise sollen nach Möglichkeit eine ähnliche Anzahl von wahlberechtigten Einwohnern haben. Die derzeitige Bevölkerungsentwicklung macht eine Anpassung daran nötig, der Wahlkreis Gießen I ist zu groß geworden. Es ist aber durchaus möglich, dies durch eine Neuordnung innerhalb der zwei Gießener Wahlkreise zu beheben. „

Keine Hau-Ruck-Reform! Datenbasis von 2015 ist veraltet!
Die SPD-Kreistagsfraktion fordert eine gründliche und sorgfältige Wahlkreisreform auf der Grundlage aktueller Daten. Die jetzt verwendeten Daten stammen von 2015 und sind jetzt schon veraltet. Das birgt die Gefahr, dass schon bald eine neue Reform kommen muss.
Die SPD-Kreistagsfraktion plädiert dafür, eine derart weitreichende Reform nach der Wahl und gemeinsam mit allen im Landtag vertretenen Fraktionen auf den Weg zu bringen. Eine derartige Hau-Ruck-Reform kurz vor der nächsten Landtagswahl und gegen den Willen der Opposition auf den Weg zu bringen, schadet dem Landkreis Gießen und hinterlässt aus Sicht der Fraktion ein „Geschmäckle“. Selbst der CDU-Innenminister war im April noch der Meinung, eine Wahlkreisreform könne sinnvollerweise erst nach der Landtagswahl im nächsten Jahr durchgeführt werden.
Die SPD-Kreistagsfraktion bedauert sehr, dass ihr Dringlichkeitsantrag zu diesem Thema in der jüngsten Kreistagssitzung keine Mehrheit gefunden hat. Bereits am 21. November soll im hessischen Landtag die Entscheidung fallen – wenn hier keine Dringlichkeit geboten ist, wo dann? Leider hat die CDU-Fraktion im Kreistag gegen die Interessen des eigenen Landkreises agiert und sich so zum Handlanger der schwarz-grünen Landesregierung gemacht.

19.11.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

Neueinteilung der Wahlkreise durch die Hessische Landesregierung

Dringlichkeitsantrag von SPD und FW: Stadt Laubach soll im Wahlkreis 19 – Gießen II bleiben.

Die Kreistags-Fraktionen von SPD und FW stellen in der Kreistagssitzung am 13.11.2017 gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag: Der Kreistag möge die von der Landesregierung geplante Zuordnung der Stadt Laubach vom Wahlkreis 19 – Gießen II zum Wahlkreis 20 – Vogelsbergkreis ablehnen.

Die Antragsbegründung im Wortlaut:

Sämtliche Städte und Gemeinden des Landkreises Gießen sind in zwei Wahlkreise aufgeteilt, nämlich Gießen I und II. Diese Aufteilung hat sich bewährt, wird doch den historischen und lokalen Gegebenheiten durchaus sehr positiv Rechnung getragen. Nunmehr soll die Stadt Laubach aus dem Wahlkreis Gießen herausgelöst und dem Vogelsbergkreis zugeteilt werden.

Diese Änderung des Wahlkreiszuschnitts ist einerseits weder sachlogisch nachvollziehbar, andererseits als gesamtpolitisch negativ zu bewerten und daher entschieden abzulehnen.
Folgt man der Zielsetzung einer geplanten Änderung von Zuschnitten der Wahlkreise, nämlich regionalen Besonderheiten und gewachsenen Verwaltungsgrenzen beachten zu wollen, so darf festgestellt werden, dass die geplante Änderung alles andere bewirkt, als das Ziel zu erreichen und die gesetzten Maßstäbe einzuhalten. Es handelt sich um einen künstlichen Zuschnitt der Frustration und damit eine Ausweitung von Politikverdrossenheit verursachen kann.

Die Stadt Laubach ist traditionell fester Bestandteil des Gießener Landes und zugleich des sog. „Teilraumes Ost“ in unserem Landkreis. Probleme und Themen des Vogelsbergkreises sind in Laubach nicht präsent bzw. lediglich von untergeordneter Bedeutung. Nahezu sämtliche lokalpolitische Parteien haben eine ähnliche Sichtweise, auch politische Parteien des Vogelsbergkreises schließen sich der Argumentation an.

Betrachtet man die aktuellen Entwicklungen im „Teilraum Ost“ des Landkreises Gießen, zu dem Laubach gehört, so ist festzustellen, dass die dortige Vernetzung beträchtlich intensiviert wird.
Die derzeitigen konkreten strategischen und operativen Maßnahmen zur Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbands zwischen Lich und Laubach würden aufs Äußerste konterkariert werden.
Eine Anpassung der Wahlkreiszuschnitte wird grundsätzlich nicht abgelehnt. Vielmehr sollte dies allerdings nicht auf statistischen Einwohnerzahlen vom 31.12.2015 (fast zwei Jahre alt) mit „heißer Nadel“ vor der Landtagswahl zugeschnitten werden, sondern im Rahmen einer umfassenden Reform nach der Landtagswahl auf Basis von aktuellen Einwohnerzahlen erfolgen, die zugleich die zukünftige Bevölkerungsentwicklung im Blick haben. Dabei sollte bei Veränderungen im Landkreis Gießen vielmehr darüber nachgedacht werden, einen dritten Wahlkreis zu etablieren und dabei der Bevölkerungsentwicklung entsprechend Rechnung zu tragen.

13.11.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

Pressemitteilung

SPD-Kreistagsfraktion fordert Erhalt des Kreisausländerbeirates

Die SPD-Kreistagsfraktion ist in einer Pressemitteilung auf den geplanten Antrag und die damit verbundene kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung der AfD-Fraktion eingegangen, den Kreisausländerbeirat (KAB) abzuschaffen.
Fraktionsvorsitzender Horst Nachtigall und Vorstandskollege Gerald Dörr machen in einer gemeinsamen Stellungnahme deutlich, dass sie eine völlig andere Position zu diesem Thema haben.
„Natürlich ist die Einrichtung eines KAB in einem Landkreis gemäß §4b der Hessischen Landkreisordnung eine Kann-Bestimmung“ erklärte Horst Nachtigall. „Gleichwohl könne man die hohe Bedeutung der Ausländerbeiräte durch den Gesetzgeber aber dem §84 der Hessischen Gemeindeordnung entnehmen“. Dieser sieht die Einrichtung eines Ausländerbeirates bei Gemeinden mit mehr als 1.000 Einwohnern zwingend vor. „Dies zeigt, wie wichtig dem Land Hessen die Einrichtung von Ausländerbeiräten insgesamt ist“ betonte Nachtigall.
Nachtigalls Vorstandskollege Gerald Dörr ging in seinen Ausführungen auf die von der AfD getätigte Behauptung ein, die Legitimation des KAB sei zweifelhaft. „Eine demokratische Wahl ist und bleibt eine demokratische Wahl, auch wenn die Beteiligung eher gering ist. Ein Gremium mit dem Verweis auf die Wahlbeteiligung abzuschaffen kommt für mich einem Angriff auf unsere Demokratie gleich!“ machte Dörr deutlich.
Horst Nachtigall wies auf die konstruktive Arbeit des Kreisausländerbeirates hin. „Die Mitglieder des KAB mit ihrem Vorsitzenden Tim van Slobbe an der Spitze verstehen sich als genau das, was der Gesetzgeber gewollt hat, nämlich als beratendes Organ der Gremien des Landkreises in allen Punkten, die ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger betreffen. Und dies ist bei sehr vielen Themen der Kreispolitik der Fall.“
Gerald Dörr sieht dagegen gerade die AfD im Unterschied zum KAB politisch eher eindimensional aufgestellt. „Außer mit Anfragen zur Flüchtlingssituation im Landkreis und Anträgen zur Behinderung oder gar Auflösung des Kreisausländerbeirates haben wir in knapp eineinhalb Jahren von der AfD noch nicht viel gesehen und gehört“ machte der Sozialdemokrat deutlich.
Nachtigall und Dörr sind sich einig, dass der Kreisausländerbeirat im Landkreis Gießen erhalten bleiben muss. „Dies ist eine gute demokratische Errungenschaft und da die Mitglieder des KAB auch sehr engagiert und motiviert sind und man mit ihnen sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten kann, gibt es für uns keinerlei Veranlassung, am bestehenden Status etwas zu ändern“ erklärten die beiden unisono.

01.09.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

Konzept „Dreisprung“ des Landkreises Gießen hat sich bewährt!

Tolle Leistung! ZAUG g GmbH – Deutschlandweit an zweiter Stelle bei der Vermittlung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Die SPD-Kreistagsfraktion informiert sich bei der ZAUG gGmbH über die verschiedenen Projekte zur Integration von Flüchtlingen in Schule, Ausbildung und Beruf.

Der neue Geschäftsführer Heiko Bennewitz, sowie der Bereichsleiter Koordination Jugend und Beruf, Flüchtlingsprojekte, Sebastian Haack und die Fachbetreuer Katharina Gräf und Tobias Kummer informieren die Delegation der SPD, der neben der Landrätin Anita Schneider, der ehrenamtliche Dezernent für Integration Istayfo Turgay auch der SPD-Bundestagskandidat Matthias Körner angehörten, über die vielfältigen Projekte im Bereich Integration von Flüchtlingen. Bei der Vorstellung dieser Projekte und dem Besuch einer IT-Arbeitsgruppe “CORE“ wurde sehr deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur Sprache zur Erreichung eines Zertifikates zu vermitteln, sondern die Förderung beruflicher Kompetenzen der Flüchtlinge unmittelbar damit zu verknüpfen. Landrätin Schneider macht darauf aufmerksam, dass das Konzept des Landkreises Gießen „Dreisprung“ eine pragmatische Strategie ist und damit ein erfolgreicher Schritt zur Integration der Flüchtlinge im Landkreis Gießen.
„Deutsch lernen alleine reicht nicht, das Sprachzertifikat alleine ist noch nicht der Schlüssel für Integration, sondern vielmehr die sprachliche Anwendung in Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit fördert, vertieft und verbessert die Integration am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft“, so der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion und Kandidat für den Bundestag Matthias Körner. Er führt weiter aus, „dieses Phänomen kennt man ja auch bei Schülern, denen ein Schulbesuch im Ausland zu einer wesentlich besseren Sprachkompetenz verhilft, als der reine Schulunterricht“.
Was bedeutet „Dreisprung“? Dies ist ein Modell, für dass das Frankfurter Großunternehmen Samson AG Pate stand. Dort haben sich auf Anregung von Landrätin Schneider interessierte Vertreter regionaler Betriebe, die Fachabteilung des Landkreises, Jobcenter, die Agentur für Arbeit und die ZAUG gGmbH während einer Exkursion informiert. Von Interesse war, wie dieses große Unternehmen Flüchtlinge in den Arbeitsprozess integriert. Um der Frage von Unternehmen und Handwerk in unserem Landkreis „Wie kommen wir denn an geeignete Kandidaten aus dem Flüchtlingsbereich?“ gerecht werden zu können, wurde das Konzept aufgegriffen, auf die Bedürfnisse im Landkreis Gießen adaptiert und in enger Abstimmung mit der ZAUG gGmbH von der Fachabteilung des Landkreises koordiniert. „An diesem Projekt kann man beobachten, wie die Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrategie des Landkreises beispielhaft zum Tragen kommt“ sagt Landrätin Schneider.
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25.08.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

SPD-Fraktion in der ZOV-Verbandsversammlung

Modernisierungen und barrierefreier Ausbau zahlreicher Bahnhöfe in der Region werden umgesetzt

Die Mitglieder des SPD Arbeitskreises Verkehr mit Stefan Klöppel vor Ort am Bahnhof in Beienheim. Foto: Gerhard Weber

In den nächsten Jahren stehen zahlreiche Bahnhofsmodernisierungen in den Kreisen Vogelsberg, Wetterau und Gießen an. Darüber hat sich der Arbeitskreis Verkehr der SPD-Fraktion im Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) am Dienstagnachmittag beispielhaft am Bahnhof in Beienheim informiert.

Stefan Klöppel, Leiter des Bereichs ZOV-Verkehr, stellte den SPD-Kommunalpolitikern aus den drei Landkreisen vor Ort die geplanten Maßnahmen im Detail vor. „Es ist gut, dass durch unterschiedlichste Programme der barrierefreie Ausbau und die Modernisierung auch kleinerer Stationen im Verbandsgebiet des ZOV umgesetzt werden können, denn viele Anlagen haben es dringend nötig“, sagte der Vorsitzende des SPD-Verkehrsarbeitskreises Swen Bastian.
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23.06.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

Pressemitteilung

SPD-Kreistagsfraktion setzt sich für den Erhalt einer Zulassungsstelle im Nordosten des Landkreises ein

Die Gießener SPD-Kreistagsfraktion hat in einer kurzen Stellungnahme klar gemacht, dass sie sich für den Erhalt des Angebotes einer Zulassungsstelle im Nordosten des Landkreises einsetzt.

Peter Pilger Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Pilger und sein Vorstandskollege Gerald Dörr machen dabei deutlich, dass für sie und die SPD-Fraktion eine ersatzlose Streichung der Zulassungsstelle Laubach nicht in Frage kommt. „Das Zulassungswesen für Fahrzeuge im Landkreis Gießen ist seit vielen Jahren durch die Außenstelle Laubach service- und bürgerfreundlich organisiert. Kurze Wege und Wartezeiten sowie eine große Kompetenz der Mitarbeiter führen zu einer hochwertigen Dienstleistung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im nördlichen und östlichen Teil des Landkreises“, erklärte Pilger.
„Es ist aus unserer Sicht wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in Laubach, Grünberg, Allendorf, der Rabenau und auch den angrenzenden Kommunen weiterhin einen guten Service hinsichtlich der Zulassung erhalten. Wir wünschen uns sogar eine Erweiterung der Öffnungszeiten. Ob dies dann letztlich an dem bestehenden Standort oder an einer anderen Örtlichkeit im Teilraum-Ost sein wird, lässt sich noch nicht abschließend sagen“ ergänzte Dörr.

21.06.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

Pressemitteilung

Präventive Bildungsarbeit zur Stärkung von Demokratie und Menschenrechten

Die Kreiskoalition aus SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und Freien Wählern stellt bei der kommenden Kreistagssitzung den Antrag, dass die Jugendförderung des Landkreises eine systematische Untersuchung über rechtsextreme Vorfälle im realen Leben und rechtsextreme Veröffentlichungen bei Facebook durchführen.
Gleichzeitig soll der Landkreis auch Veranstaltungen und Fortbildungen mit Multiplikatoren und Jugendlichen zum Thema Rassismus anbieten.

Horst Nachtigall„Aktuell erleben wir eine Zeit der Umstürze und in Frage gestellter Gewissheiten. Jetzt benötigen wir all unsere Kräfte, um verlässlich die Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft zu erhalten“, sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Horst Nachtigall. Zu den zentralen Herausforderungen gehöre für die Koalition die Stärkung einer weltoffenen und modernen Gesellschaft, in der man frei, sicher und ohne Angst leben könne.

Für die Freien Wähler erläuterte der Vorsitzende Günther Semmler „ Nach meiner Erfahrung muss man Demokratie lernen und Aufklärungsarbeit leisten.“ Die Koalition ist sich sicher, mit präventiver Bildungsarbeit das Demokratieverständnis, aber auch die Menschenrechte stärken zu können. Deshalb möchte die Koalition dieses Thema wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben auch im Kreistag verfolgen.

Dass all diese Themen auch für die Fraktionsarbeit im Landkreis relevant sind, davon sind die Kreispolitiker überzeugt. Nicht zuletzt die Ergebnisse der durch den Landkreis initiierten Studie zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit aus dem Jahr 2014 unterstützen diese These. „Genau diese in der Studie festgestellte Menschenfeindlichkeit wollen wir nicht tolerieren“ beschreibt der Grünen-Fraktionsvorsitzende Christian Zuckermann die Ausrichtung der Koalition. „Wir befürworten einen Landkreis, in dem es selbstverständlich ist, jeden einzelnen mit seinen Besonderheiten zu akzeptieren. Wir stehen für einen Landkreis in dem Menschenrechte groß geschrieben werden.“

06.03.2017  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen

Lumdatalbahn

Kreis-SPD unterstützt Bestrebungen zur Reaktivierung der Lumdatalbahn

Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt ausdrücklich die Bestrebungen zur Reaktivierung der Lumdatalbahn zwischen Lollar und Londorf. Aus diesem Grund beantragt die Kreiskoalition auf Initiative der SPD, im Haushaltsjahr 2017 weitere 50.000 Euro für die Lumdatalbahn zur Verfügung zu stellen. Diese Summe soll es ermöglichen, in die Verhandlungen mit der DB Netz AG für den Erwerb der Eisenbahnstrecke einzutreten.

Matthias Körner„Die Reaktivierung der Lumdatalbahn wäre ein wichtiges verkehrs- und energiepolitisches Signal für diesen ländlichen Raum“ betont Matthias Körner. „Es bietet sich hier eine große Chance für die Menschen im hinteren Lumdatal, den Auswirkungen des demografischen Wandels entgegenzuwirken“ ergänzt Fraktionskollegin und Bürgermeisterin von Allendorf/Lumda, Annette Bergen-Krause.
Der geplante Doppelhaushalt enthält für das Haushaltsjahr 2018 bereits 50.000 Euro für den Erhalt der Strecke, mit denen die Trassenführung unterhalten und gepflegt werden kann.
Die SPD-Kreistagsfraktion macht deutlich, dass zum jetzigen Zeitpunkt, über diese im Haushalt 2017/2018 bereitgestellten Haushaltsmittel hinaus, zunächst keine weiteren Finanzmittel vorgesehen werden müssen. „Die ersten notwendigen Schritte und Voraussetzungen zur Reaktivierung der Lumdatalbahn sind getan“ so der Fraktionsvorsitzende Horst Nachtigall. „Man muss erst die Machbarkeitsstudie und die Kosten-Nutzen-Untersuchung abwarten, anstatt jetzt völlig aus der Luft gegriffene Haushaltsmittel bereitstellen zu wollen“. Erst nach Vorliegen des sogenannten NKU-Gutachtens können weitere Schritte in die Wege geleitet und mit dem Land Hessen in die Verhandlungen zur Finanzierung der Investitionskosten eingetreten werden. „Dieser Antrag der Koalition und die vorhandenen Haushaltsmittel ermöglichen ein flexibles Handeln und können aus Sicht des Landkreises Gießen dazu beitragen, eine Reaktivierung der Lumdatalbahn zu ermöglichen“, so Nachtigall.

06.12.2016  |  Allgemein  |   Auf Facebook teilen auf Facebook teilen