Schutz und Sicherheit für das Rad auf dem Schulweg

Fahrradabstellanlagen an den Schulen im Landkreis Gießen

Mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren, tut Kindern gut! Es fördert die Selbständigkeit, die Bewegung an frischer Luft ist gesund, und die Kinder entwickeln Spaß an einem umweltfreundlichen Verkehrsmittel.  „Das wollen wir in allen Aspekten unterstützen!“ erläutern die Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Dirk Haas und Sabine Scheele-Brenne, ihre Initiative für bessere Fahrradabstellplätze an den Schulen im Landkreis. 

Aus diesem Grund haben wir einen Antrag eingebracht, der eine Verbesserung der Fahrradabstellanlagen an den Schulen im Landkreis zum Ziel hat. Trockene und vor Diebstahl oder Beschädigung geschützte Fahrräder sind für Eltern und Schüler ein wichtiger Aspekt für den Umstieg auf das Fahrrad.

Nicht zuletzt durch die Bewegungseinschränkungen während der Corona-Pandemie, hat das Fahrrad an Beliebtheit gewonnen, auch als Alternative zu vollen Schulbussen. Diesen Aufschwung will die SPD-Kreistagsfraktion nutzen und diese positive Entwicklung weiter fördern. 

Welche Schulen verfügen bereits über geeignete Abstellplätze und welche nicht? Diese Informationen soll der Kreis nach dem Willen der Sozialdemokraten in einem Kataster sammeln und nachhaltig pflegen.  „Mit der geforderten Prüfung, ob sich für alle Schule geeignete Fahrradabstellplätze, evtl. sogar mit Überdachungen, bei vernünftigen Kosten realisieren lassen, greifen wir das Bedürfnis von Eltern aus dem Landkreis auf“, erläutert Elke Högy (SPD), Mitglied im Ausschuss für Schule, Bauen und Sport. Zusätzlich soll geprüft werden, ob diese Überdachungen sinnvoll und mit vertretbaren Kosten mit Fotovoltaik-Elementen kombiniert werden können. Damit die Kosten für den Kreis möglichst niedrig bleiben, sollen in Frage kommenden Fördermittel des Landes und des Bundes beantragt werden.

Die SPD-Fraktion will ihrem Antrag die Initiative „Mit dem Rad zur Schule“ unterstützen, die der der Landkreis gemeinsam mit einigen Schulen und dem ADFC gestartet hat.

Antrag Fahrradabstellanlage

08.07.2020  |  Allgemein, Ausschuss für Infrastruktur, Umwelt und Energie (IUE), Ausschuss für Schule, Bauen und Sport  |  

Aus der Presse: Gießener Allgemeine, 14.12.2018 von Rüdiger Soßdorf

Es bleibt so, wie es ist

 Originalartikel 
 

Die Albacher Kinder werden weiterhin in die Grundschule nach Steinbach gehen. Die Koalition im Kreistag aus SPD, Grünen und Freien Wählern ist sich einig, dass es im nächsten Schulentwicklungsplan keine Änderung der Schulbezirke geben wird. Das teilte Grünen-Fraktionschef Christian Zuckermann mit.

»Die Kreiskoalition respektiert damit den klar geäußerten Willen der Albacher Eltern, dass ihre Kinder auch in Zukunft in Steinbach zur Schule gehen«, bestätigt SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Melanie Haubrich.

Damit reagiert die Kreispolitik auf anhaltenden Protest insbesondere aus Albach und eine ebenso klare Positionierung des Steinbacher Elternbeirats – und verabschiedet sich von Überlegungen, die Albacher Kinder künftig in Annerod zur Schule zu schicken.

Keine Erweiterung in Steinbach

Der Hintergrund: Der Landkreis plant an der Grundschule in Annerod einen Erweiterungsbau, da die Zahl der Kinder weiter steigen wird und daher mehr Klassenräume benötigt werden. Auch ein Ganztagsbereich mit Mensa, Betreuungsräumen und Ausgabeküche wird neu hinzukommen. Um in der stark ausgelasteten Grundschule in Steinbach Verbesserungen zu erreichen und die Raumsituation zu entspannen, stand die Überlegung im Raum, die Albacher Kinder zukünftig in Annerod zu unterrichten.

Auf mehreren Info-Abenden des Kreises in Steinbach, Albach und Annerod haben sich die Eltern der Kindergarten- und Grundschulkinder gegen eine Neuordnung der Schulbezirke und somit gegen eine Beschulung der Albacher Kinder in Annerod ausgesprochen. Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl (Grüne) und der Fernwalder Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete Stefan Bechthold (SPD) hatten zuletzt Ende November in Steinbach den Unmut der Eltern zu spüren bekommen. »Die Idee, die Albacher Kinder in Annerod zu unterrichten, sollte für die Schüler aller Ortsteile Vorteile bringen. Unsere Dezernentin und der Bürgermeister haben uns das Stimmungbild aus der Elternschaft berichtet und wir ziehen nun die entsprechenden Schlüsse und respektieren dies«, sagt Zuckermann.

Die Koalition erklärt aber auch: Eine Erweiterung der Schule in Steinbach wird in naher Zukunft im Haushalt nicht abzubilden sein. Die Kreisverwaltung ist mit der Umsetzung der kommunalen Investitionsprogramme sowie den Baumaßnahmen, die darüber hinaus zur Schaffung von Schulraum und Betreuungsräumen durchgeführt werden, vollumfänglich ausgelastet.

Günther Semmler von den Freien Wählern resümiert: »Der Bau in Annerod muss realisiert werden, wir legen großen Wert darauf, dass der Schulraum angemessen bemessen wird.« Die öffentliche Kritik der Fernwälder Christdemokraten kann die Koalition nicht nachvollziehen. Es sei doch ein Vorschlag der CDU gewesen, eine neue Schule »auf der grünen Wiese« zu errichten, in der dann die Schüler aus allen drei Fernwald-Dörfern unterrichtet werden sollten. Für die Koalition sei der Erhalt beider Schulstandorte in Steinbach und Annerod eine klare Sache.

 

14.12.2018  |  Ausschuss für Schule, Bauen und Sport  |  

SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Beschluss zum Neubau des Gefahrenabwehrzentrums – Kritik an gekürzter Landesförderung

Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt, dass die Bau- und Hauptausschüsse von Stadt und Landkreis Gießen in ihrer gestrigen gemeinsamen Sondersitzung die Beschlussempfehlung zum Neubau des Gefahrenabwehrzentrums auf den Weg gebracht haben. Der endgültige Beschluss soll nun in der Kreistagssitzung am kommenden Montag, den 5. März gefasst werden.

Dr. Melanie Haubrich„Das Gefahrenabwehrzentrum ist ein Paradebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit und stärkt nicht nur den Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Gießen, sondern verbessert auch die Bedingungen für die Arbeit der Berufsfeuerwehr und der vielen Ehrenamtlichen, die sich in den Feuerwehren engagieren“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Dr. Melanie Haubrich. „Wir freuen uns deswegen ganz besonders, dass die Kreisausschüsse das Vorhaben einstimmig unterstützen.“

Die eigentliche Projektgenehmigung hatte der Kreistag bereits im März 2017 erteilt. Dem aktuellen Beschluss liegt nunmehr eine weiterentwickelte Entwurfs- und Bauantragsplanung mitsamt aktualisierter Kostenberechnung zugrunde. Da die jetzige Kostenberechnung um insgesamt knapp 1,5 Mio. EUR von der ursprünglichen Kostenschätzung abweicht, sollen die zusätzlichen Haushaltsmittel nunmehr im Nachtragshaushalt berücksichtigt werden.

Kein Verständnis zeigt die Fraktion jedoch dafür, dass das Hessische Innenministerium entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung den Bau des Gefahrenabwehrzentrums nunmehr mit einer wesentlich geringeren Summe fördert. „Angesichts von Schutzschirm, Hessenkasse und Co müssen sich die Kommunen bei der Realisierung ihrer Projekte auf Aussagen der Landesregierung verlassen können“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Pilger. „Gerade weil die Landesförderung so wichtig ist, wurde die Planung des Projekts mit dem zuständigen Ministerium abgestimmt.“ MEHR „SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Beschluss zum Neubau des Gefahrenabwehrzentrums – Kritik an gekürzter Landesförderung“

02.03.2018  |  Allgemein, Ausschuss für Schule, Bauen und Sport, Haupt- und Finanzausschuss  |