SPD-Kreistagsfraktion

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Aktuelles aus der Kreistagsfraktion

SPD Kreistagsfraktion besichtigt das MEDZENTRUM Lumdatal in Allendorf

Dr. Melanie Haubrich
Dr. Melanie Haubrich, Fraktionsvorsitzende

Im Rahmen ihres Themenschwerpunktes „Gesundheitsversorgung im Landkreis Gießen“ besuchten Mitglieder der SPD Kreistagsfraktion kürzlich das MEDZENTRUM Lumdatal in Allendorf/Lumda, das Anfang 2018 den Betrieb aufgenommen hat. Entstanden ist es als interkommunales Projekt auf Initiative der Gemeinde Rabenau, der Stadt Allendorf/Lumda sowie des Landkreises Gießen. „Das Medzentrum trägt entscheidend dazu bei, die ambulante ärztliche Versorgung auch außerhalb der Städte zu sichern und ist daher ein Erfolgsmodell für das obere Lumdatal“, so Dr. Melanie Haubrich, Fraktionsvorsitzende, und Annette Bergen-Krause, Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion.

Begrüßt wurde die Fraktion von Ina Hampel, Leiterin des Ärztehausmanagements und der Projektentwicklung der IWG Ideenwelt Gesundheitsmarkt GmbH (IWG). IWG unterstützt Ärzte bei der Suche von Praxisnachfolgern und entwickelt und realisiert seit ca. 2001 Ärztehäuser auch in ländlichen Regionen. Frau Hampel stellte den SPD Kreistagsabgeordneten das barrierefreie Haus vor und erläuterte das Konzept eines Medzentrums. „Wir haben bei der Standortentscheidung besonderen Wert auf eine günstige Erreichbarkeit geachtet. Rund um das Gebäude befinden sich 70 Parkplätze und eine neu angelegte Bushaltestelle direkt vor der Tür“, erklärte Hampel. Auf drei Stockwerken mit je ca. 650 qm finden die Praxen mehrerer Hausärzte, eine Zahnarztpraxis, eine Praxis für Physiotherapie, eine Apotheke, ein gesundheitsorientiertes Fitnessstudio mit Ernährungsberatung sowie das Büro des örtlichen Pflegedienstes Platz. Durch die Bauweise des Hauses konnten die Mieter den Grundriss ihrer Räume selbst festlegen, und so ihre Praxen an die Bedürfnisse ihrer Arbeit und ihrer Patienten bzw. Kunden anpassen. So teilen sich zum Beispiel die drei Hausarztpraxen einen gemeinsamen Empfangs- und Wartebereich. Ebenfalls die Personal- und Lagerräume werden gemeinsam genutzt und es haben sich deutliche Synergien bei der Nutzung der IT ergeben. Dies spart für alle Beteiligten Kosten.

Mitglieder der SPD Kreistagsfraktion im Gespräch mit Christian Kunhart, Facharzt für Allgemeinmedizin im MEDZENTRUM Lumdatal in Allendorf (Christian Kunhart, Bärbel Schomber, Istayfo Turgay, Elke Högy und Peter Pilger)

Der Führung schloss sich das Gespräch mit dem Inhaber einer der Praxen an, der seine Beweggründe für einen Umzug seiner Praxis ins Medzentrum erläuterte. Auch am alten Standort wären erhebliche Investitionen nötig gewesen, die aber nicht unbedingt zu einer Verbesserung für die Patientinnen und Patienten geführt hätten. Die Erweiterung von Behandlungsräumen und die enge Zusammenarbeit mit zwei weiteren Hausarztpraxen im modernen Gebäude des Medzentrums erlaubten einen besseren Service für die Patientinnen und Patienten.

Zum Abschluss fasste Istayfo Turgay (SPD) – ehrenamtlicher Dezernent des Landkreises für Integration, Antidiskriminierung und Teilhabe – zusammen: „Die ärztliche Versorgung verändert sich drastisch. Oft ist die Suche nach Nachfolgern für Arztpraxen sehr schwierig, weil die Rahmenbedingungen für junge Ärzte oft nicht stimmen. Ein Medzentrum bietet die Möglichkeit, junge Ärzte für die Tätigkeit in einer Praxis zu gewinnen. Besonders im Landkreis können neue ambulante Strukturen dabei helfen, Nachfolgeprobleme von Ärztinnen und Ärzten zu lösen und damit die ärztliche Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen.“

04.04.2019  |  Allgemein, Gesundheitsversorgung im Landkreis Gießen  |  

Die SPD Kreistagsfraktion besucht Evangelisches Krankenhaus in Gießen

Mitglieder der SPD Kreistagsfraktion besuchten zum politischen Jahresauftakt gemeinsam mit Landrätin Anita Schneider und dem Landtagsabgeordneten Frank-Tilo Becher das Evangelische Krankenhaus Mittelhessen. „Das EV hat einen wichtigen Platz in unserer heimischen Gesundheitslandschaft, weswegen sich die Fraktion sehr über die Gelegenheit zum persönlichen Austausch freut“, so Fraktionsvorsitzende Dr. Melanie Haubrich.

Frank-Tilo Becher, MdL, Peter Pilger, Bärbel Schomber, Landrätin Anita Schneider, Klaus-Dieter Gimbel, Fraktionsvorsitzende Dr. Melanie Haubrich, Silva Lübbers, Roswitha Lorenz, Ellen Volk, Anette Henkel, EV Geschäftsführer Sebastian Polag

Begrüßt wurde die Fraktion von Geschäftsführer Sebastian Polag, der zunächst ausführlich das „EV“ vorstellte. Zum „EV“ gehören die Pneumologische Klinik Waldhof Elgershausen, die in etwa zwei Jahren dem Standort Gießen angegliedert wird, das Medizinische Versorgungszentrum mit dem Fachärztezentrum, das Haus Samaria Hospiz und das Christliche Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Mittelhessen. In Gießen ist das „EV“ auf der Hardt nach dem Uniklinikum das zweitgrößte Krankenhaus und wird in den nächsten Jahren weiter wachsen: Polag informierte die Fraktion über die umfangreichen Baumaßnahmen, in deren Zuge das Krankenhaus erweitert und der OP-Bereich und die Stationen umgebaut bzw. modernisiert werden. Die Fraktion diskutierte gemeinsam mit Polag über die Herausforderungen, vor denen das Krankenhaus steht. Wie viele andere Einrichtungen hat auch das „EV“ mit überlaufenen Notaufnahmen zu kämpfen. Eine Erweiterung der Notfallversorgung durch den Ärztlichen Bereitschaftsdienst könnte hier Abhilfe schaffen. Auch der Mangel an Pflegepersonal beschäftigt das „EV“, das dem mit guten Arbeitsbedingungen und der Kampagne „Komm ins Team EV“ entgegenwirken möchte. Von Interesse für die Fraktion war hierbei der Wunsch, im Landkreis krankenhausnahe Wohnmöglichkeiten für die Beschäftigten zu schaffen.

Der Besuch war der Auftakt zum Themenschwerpunkt „Gesundheitsversorgung im Landkreis Gießen“, zu dem die Fraktion weitere Besuche und Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2019 plant. „Die Gesundheitsversorgung ist von zentraler Bedeutung für die Menschen im Landkreis. Wir müssen sicherstellen, dass sie flächendeckend in hoher Qualität zur Verfügung steht“, so Haubrich abschließend.

21.02.2019  |  Allgemein, Gesundheitsversorgung im Landkreis Gießen  |  

Dr. Melanie Haubrich und Dr. Julien Neubert loben Konzeptvergabe zu altem Schulgrundstück in Lich

Ein Musterbeispiel für zukunftsweisende Wohnungspolitik im Landkreis Giessen

Der Landkreis Gießen ist in Sachen Bevölkerungsentwicklung der Wachstumsmotor in Mittelhessen. Dass mit dieser positiven Bevölkerungsdynamik insbesondere große Herausforderungen im Bereich der Wohnungs- und Wohnungsbaupolitik einhergehen, machte die vom Landkreis Gießen in Auftrag gegebene Wohnraumversorgungsanalyse deutlich. Bis 2030 wird die Hälfte der Wohnungen, die derzeit noch in der Preisbindung sind, auslaufen. Die SPD im Landkreis Gießen ist der Überzeugung, dass der ohnehin sehr angespannte Wohnungsmarkt nicht in der Lage ist, diesen Wegfall von bezahlbarem Wohnraum zu kompensieren und die steigende Nachfrage zu decken. Aus dieser Überzeugung heraus wurde unter anderem auch die „Soziale Wohnungsbau und Strukturförderung im Landkreis Gießen GmbH“ gegründet.

Dr. Melanie HaubrichEin entscheidender Schritt bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum wurde nun durch den Verkauf des ehemaligen Geländes der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) in Lich vollzogen. Vorausgegangen war dem Verkauf eine Konzeptvergabe mit Vorgaben, die in einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen der Stadt Lich, die Eigentümer eines Teils der Grundstücksfläche ist, und dem Landkreis Gießen festgehalten wurden. Hierzu zählen etwa die Nutzung von 25 Prozent der Wohnfläche für bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum sowie der Anschluss an das vorhandene Nahwärmenetz.

„Mit dieser Konzeptvergabe hat der Landkreis Gießen vorgemacht, wie eine zukunftsweisende Wohnungspolitik aussehen kann“, erklärte Dr. Melanie Haubrich, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, nachdem der Kreistag den Grundstücksverkauf beschlossen hatte. „Zwar gibt es nicht in allen Kreiskommunen derartige Möglichkeiten durch die Vergabe von kommunalen Grundstücken, wo sich aber die Möglichkeit ergibt, sollte das kommunale Grundstück als Förderinstrument für den bezahlbaren Wohnraum Schule machen“, erklärte Haubrich zu dem Verfahren, was sowohl dem Landkreis Gießen als auch der Stadt Lich einen Verkaufspreis beschert, der deutlich über dem Grundstücksbuchwert liegt.

„Die Stadt Lich hat das Hoheitsrecht in Fragen der Bauleitplanung. Deshalb war es richtig, die Bewertung der Konzepte im Bauausschuss der Licher Stadtverordnetenversammlung anzusiedeln“, lobt Dr. Julien Neubert, Vorsitzender der Licher SPD-Fraktion, das Verfahren und zeigt sich erfreut über das Ergebnis. „Wir bekommen nun eine Bebauung auf dem alten DBS-Gelände, die sich städtebaulich in die Umgebung einfügt und den Ansprüchen des angespannten Wohnungsmarktes in Lich – besonders im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum – gerecht wird. Zugleich fließt jeder Euro über dem Buchwert, den die Stadt Lich für das Grundstück erhält, in den sozialen Wohnungsbau“, so Neubert abschließend.   

18.12.2018  |  Allgemein  |  

Nächste Termine

Datum Veranstaltung
07.08.2019 mitten drin - SPD-Kreistagsfraktion vor Ort
Gaststätte zum Lumdatal, Londorf, Rabenau

13.08.2019 Fachausschusses für Kindertagesbetreuung
Gießen, Kreisverwaltung, Giessen
16:00 - 17:00 Uhr

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Anita Schneider
Landrätin des Landkreises Gießen
Matthias Körner
Unterbezirksvorsitzender
Thorsten Schäfer-Gümbel
Fraktions- und Landesvorsitzender der hessischen SPD
stellvertretender Bundesvorsitzender
www.schaefer-guembel.de