SPD-Kreistagsfraktion

Henriette-Fürth-Haus
Grünberger Straße 140, 35394 Gießen
Geschäftsführer Sebastian Engel
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Fraktionsvorsitzende:
Sabine Scheele-Brenne und Dirk Haas
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Aktuelles aus der Kreistagsfraktion

SPD Kreistagsfraktion will im Landkreis Klimaneutralität bis 2035

Der Landkreis Gießen soll bis zum Jahr 2035 klimaneutral sein. Danach soll im Landkreis nicht mehr klimaschädliches CO2 erzeugt werden, als auf natürlichem Weg aufgenommen werden kann. Um dieses Ziel zu erreichen, beantragt die SPD Kreistagsfraktion in der nächsten Kreistagssitzung, das bestehende Konzept „Masterplan 100% Klimaschutz“ neu zu betrachten.

„Die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, kann nur gelingen, wenn der CO2-Austoß in den kommenden Jahren deutlich reduziert wird. Damit unser Landkreis weiterhin seinen Teil zum Klimaschutz beiträgt, brauchen wir die Klimaneutralität spätestens bis 2035!“ begründet den Antrag der Vorsitzende des AK Klimaschutz der SPD-Fraktion, Gerrit Gissel.

„Mit dem Masterplan hat der Landkreis schon jetzt ein wirksames Instrument für den Klimaschutz“, ergänzt Co-Fraktionsvorsitzende Sabine Scheele-Brenne. Es ist sinnvoll und vernünftig, auf dieser bestehenden Grundlage aufzubauen!“ Für diesen umfassenden Maßnahmenkatalog wurden neun Themenfelder, darunter Mobilität, Wärmeverbrauch, Bodenschutz und Gebäudebestand, analysiert und die Ergebnisse in über 200 Handlungsempfehlungen gefasst. MEHR

24.11.2021  |  Allgemein  |  

Ein Sportamt für den Sport im Landkreis

Eigenständig und Vernetzt – So soll die Zukunft des Sports im Landkreis aussehen. „Wir wollen zukünftig alle Aktivitäten des Landkreises im Bereich Sport in einem eigenständigen Sportamt bündeln.“ so  die Co-Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreis, Sabine Scheele-Brenne in einer Pressemitteilung.

„Momentan ist das Thema Sport dem Bereich Schule zugeordnet. Sport im Landkreis ist jedoch weit mehr als Schulsport.  Ein eigenständiges Sportamt soll im ständigen Dialog mit allen Akteuren im Sport handeln, mit Schulen, Vereinen und Kommunen, mit dem Sportkreis und mit den Bürgern und Bürgerinnen. Sportvereine sollen beispielsweise bei der Beantragung von Projekten und Initiativen für mehr Übungsleiter:innen und  bei der Bewältigung ihrer Verwaltungsaufgaben unterstützt werden. Gemeinsam mit den Schulen und den Kommunen soll die Nutzung und der Ausbau der Sportstätten koordiniert und vorangebracht werden.  Um dafür jetzt die Grundlagen zu schaffen, hat die SPD-Fraktion beantragt, im kommenden Haushalt Mittel für ein Sportamt einzustellen

Sportvereine leisten einen unschätzbaren Dienst an der Gesellschaft, für Gesundheit und Prävention, in der Jugendarbeit genauso wie mit Angeboten für Ältere. Gemeinschaftlicher Sport fördert Integration und soziales Miteinander. Doch die Sportvereine litten schon vor Corona unter verändertem Freizeitverhalten, Mitgliederschwund und Übungsleitermangel. Um die Vereine langfristig zu stützen, bedarf es einer strategischen Ausrichtung.

Der Landkreis fördert den Vereinssport aktuell unter anderem dadurch, dass die Vereine die Sportstätten unentgeltlich nutzen dürfen. Der bedarfsgerechte Ausbau der Sportstätten ist eine der wichtigsten Aufgaben für die zukünftige Sportförderung. Der nach langer Wartezeit im letzten Jahr vorgelegte Sportstättenentwicklungsplan ist leider über eine Beschreibung des Ist-Zustands nicht hinausgekommen. Nun soll ein Sportentwicklungsplan erstellt werden, der die weitere Grundlage  für die Arbeit des Sportamts bilden soll.

„Etwas verwundert sind wir über die ablehnende Reaktion aus der Kreiskoalition von CDU/Grüne und FW  zu unserem Vorschlag. Wir haben eigentlich erwartet, dass wir mit unserem Vorstoß offene Türen einrennen. Hatten sich doch beide Landratskandidaten aus der KOA öffentlich ebenfalls hinter die Einrichtung eines Sportamts gestellt. Scheinbar haben sie da zu viel versprochen!“ so Scheele-Brenne.

Wenn die Sportförderung im Kreis richtungsweisend weiterentwickelt werden soll, brauchen wir entsprechende eigenständige Strukturen für die Koordinierungs- und Organisationsaufgaben.

24.09.2021  |  Allgemein  |  

Landkreis im Förderprogramm ‚Smart Cities‘

„Die Aufnahme unseres Landkreises in das Förderprogramm ‚Smart Cities‘ freut uns sehr!“, sagt die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Sabine Scheele-Brenne. „Mit den Fördermitteln vom Bund in Höhe von über 5 Mio Euro können in den nächsten fünf Jahren eine Vielzahl von Digitalisierungsprojekten konzipiert und umgesetzt werden!

Der Erfolg der Bewerbung als Modellprojekt zeigt, wie gut der Landkreis unter Landrätin Anita Schneider (SPD) bereits jetzt im Bereich Digitalisierungs-Strategien aufgestellt ist. Der Landkreis konnte als einziger Bewerber aus Hessen den mehrstufigen Bewerbungsprozess meistern. Wie schon beim Breitband-Ausbau zeigt sich auch bei der weiterführenden Strategie, dass Landrätin Anita Schneider das notwendige Gespür für die erfolgreiche und konkurrenzfähige Weiterentwicklung des Landkreises Gießen hat!

Digitalisierung verstehen wir als eine Querschnittsaufgabe. Schon bei den jetzt skizzierten Projekten ist abzusehen, dass sie in vielen Bereichen positiv wirken werden: Der geplante Datenpool für Verwaltung, heimische Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen wird sich im Sinne der Wirtschaftsförderung positiv auswirken. Verbesserungen in der digitalen Infrastruktur kommen der beruflichen Ausbildung und schulischen Bildung zu Gute. Eine Datenplattform mit Wärmekataster wird für mehr Klimaschutzes genutzt werden können.

Zur den erfolgreichen Digitalisierungs-Strategien des Landkreises gehört, dass nun die dritte Ausbaustufe der Breitbandversorgung beginnt.  Die Schulen des Kreises werden durch die Glasfaseranbindung die notwendige digitale Infrastruktur erhalten, um den Schüler:innen einen souveränen und verantwortlichen Umgang mit neuen Technologien zu vermitteln. Wir begrüßen auch, dass in dieser Ausbaustufe Unternehmen und die wenigen bislang noch nicht versorgten Privathaushalte Zugang zu schnellem Internet erhalten werden. Das ist aus unserer Sicht eine wichtige Voraussetzung für neue und zukunftsfähige Formen der Arbeit.

Dass die Digitalisierung kein Selbstzweck ist, sondern dazu geeignet ist, den Alltag von Menschen gerade im ländlichen Raum zu erleichtern, zeigt das Projekt DorfApp. Die Möglichkeiten einer digitalen Unterstützung des Busverkehrs nach Bedarf (on-demand) für eine Verbesserung der Anbindung des ländlichen Raums werden derzeit von Landkreis geprüft.

„Die Aufnahme als Modellprojekt „Smart Cities“ gibt dem Landkreis Gießen den nötigen finanziellen Freiraum, um innovative Digitalisierungsprojekte umzusetzen! Wir gratulieren der Landrätin und den Kooperationspartnern zu diesem Erfolg!“, so abschließend der Fraktionsvorstand.

23.07.2021  |  Allgemein, Aus dem Landkreis  |  

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Landrätin des Landkreises Gießen
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